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Der Aufbau der Jury
Orpheline
ist der neue Shootingstar am Schweizer Musikhimmel. Spätestens seit ihrem Sommerhit „Shy Boy“ aus dem Debütalbum „Spread Your Wings“, sind sowohl Musikkritiker als auch Medien auf die Sängerin aus Lugano aufmerksam geworden. Ihre Sporen verdiente sie sich in New York ab, wo sie von der Metrostation bis in die coolsten Clubs überall spielte. Dabei hat sie viele tolle Bekanntschaft gemacht, unter anderem mit Wyclef Jean von den Fugees, dem sie sogar Vorsingen durfte. Aufgrund des Todes ihres Vaters (eines berühmten Basketballspielers) kehrte Orpheline wieder in die Schweiz zurück und macht sich nun von hier aus auf die Eroberung der Musikwelt. Den Wettbewerbsteilnehmern rät Orpheline sich selbst zu sein. Zudem betont sie, dass es für einen Künstler sehr wichtig ist, mit dem Publikum zu interagieren: « Du musst die richtige Attitude besitzen, positiv sein und vor allem Spass haben an dem was du tust, das merkt auch das Publikum und der Funke wird automatisch rüberspringen. Wenn du raus auf die Bühne gehst, dann mit dem Ziel, dem Publikum eine tolle Show zu liefern.»
David Unternährer
Hat an der Universität in Fribourg Medien und Kommunikationswissenschaften studiert. Schon während des Studiums arbeitete er im Musikclub Fri-Son in der Programmationsgruppe „Open Stage“ – einer Plattform für Schweizer Newcomer-Bands. Seit Sommer 2010 arbeitet David als Programmateur im Fri-Son und ist für das ganze Musikprogramm verantwortlich. Bei Newcomer-Bands ist es ihm wichtiger, dass sie eine eigene Handschrift (gutes Songwriting und eine gewisse Unverwechselbarkeit) besitzen, als dass der Sound schon perfekt ausgefeilt ist: „Lieber etwas zu viel Energie und dafür einen dreckigeren Sound in jungen Jahren, als schon früh glattgebügelt zu sein und wie viele andere zu klingen.“
Patrick Dujany
Besser bekannt als Duja, ist seit 1996 Moderator und Kultfigur beim Westschweizer Radiosender Couleur 3. Berühmt-berüchtigt hauptsächlich für seine „micro-trottoirs“ (Strasseninterviews mit Passanten) und seine Rock-Metal Sendung „Krakoukas“. Daneben arbeitet er auch als Redaktor für die Sendung „Tard pour Bar“, auf TSR. Mit seiner Band MXD ist der Jurassier bekannt für seinen Elektro-Rock. Von den Kandidaten erwartet er dass sie sich entfernen, von den überrecyclierten Tendenzen wie etwa Lady Gaga oder andere post-flashy Künstler, die uns glauben machen wollen, dass das Schlimmste der 80-er Jahre ästhetisch sei. «Ich erwarte einfache Originalität und ein gutes Video. Ich will Individuen unserer Epoche sehen und keine idealisierten Projektionen des 20. Jahrhunderts. Und warum nicht mit einer politischen Aussage, einer oppositionelle Meinung und einem persönlichen Einsatz. Seid verrückt, reflektiert rebellisch als ob ihr wollt, dass das was ihr tut, noch wirklich was bedeutet. Ich will etwas hartes – nicht gezwungenermassen brutales aber angemessen realistisches.»
René Schulte
15 jahre lange betätigte sich der Coopzeitung-Redaktor als Drummer, Rapper und Schreier in diversen Walliser Underground-Formationen und liess dabei kaum ein Genre aus: Funk, Metal, Crossover, Trip-Hop, Acid Jazz, Drum n’ Bass etc. Zu den Highlights seiner musikalischen Karriere gehörten ein paar Tonstudio-Aufnahmen sowie Auftritte am Open Air Gampel, am Balelec Lausanne sowie in den Berner Lokalitäten Dampfzentrale, Gaskessel, Bierhübeli und Dachstock (Reithalle). Seit 2006 legt René regelmässig als DJ Psy an der «night of the pigs» in der Basler Cargo-Bar auf. Beim seinem Voting wird er vor allem auf die Authentizität achten: «Ob Eigenkomposition oder Cover – die Leute müssen authentisch sein. Wenn etwas aufgesetzt und gekünstelt wirkt, hat man schon verloren.»


